Von wem der Satz ist, sage ich nicht. Ohne jemanden anzuklagen, wir schreiben ja alle viel zu viel und da kann es eben mal passieren, möchte ich mich in aller Stille darüber freuen.
Es geht um eine literarische, mehr als literarische, wenn das geht, Gattung. Ich nenne sie "Bummsti".
Bummsti, schreibt jemand in seinem Buch, "wird hier verstanden als einzeltext-, gattungs- wie diskursüberschreitedes Vertextungsprinzip, welches die Verfahren der interdiskursiven Traversion selbstreflexiv kommentiert".
Etwas sei da also vertextet worden, daher nicht, wie es beim Verdampfen vorkommt, verschwunden, sondern aus etwas (wer weiß, was?) nicht, wie beim Verkochen, matschig, sondern zum Text geworden, so wie verwebt eben, das steckt ja auch im Wort.
Solches Vertexten habe ein Prinzip, welches kommentiere. Nun tut ein Prinzip so etwas nicht. Es kommentiert nicht. Es ist das Prinzip.
Was da so geschrieben steht, ist also Quatsch. Der Verdacht hatte eigentlich ja auch nahegelegen.
domenica 12 febbraio 2017
Wenn das Ende naht
Auf dem Tisch Schnittblumen in vollem Rot und Gelb. Ob sie es fühlen, dass sie schon tot sind? Würden sie bestreiten, es zu sein?
Das Wasser steigt wohl spärlicher auch durch die erneuerte oder zerklopfte Schnittstelle. Anders und schwächer die Färbung, der Geschmack?
Doch nur langsam wird der Kopf schwächer und sinkt, während das Selbstgefühl sich trübt.
Das Wasser steigt wohl spärlicher auch durch die erneuerte oder zerklopfte Schnittstelle. Anders und schwächer die Färbung, der Geschmack?
Doch nur langsam wird der Kopf schwächer und sinkt, während das Selbstgefühl sich trübt.
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