giovedì 30 marzo 2017

Plattes Glück

Wo es alles so weitsichtfreundlich platt ist wie hier am Meer, wo ich gerade mal arbeite, da saust es sich naturgemäß besser hinaus in die Zukunft. 

Neulich dacht ich, ich bring den hiesigen Studenten, oder Exzellenzen oder Inkludierten oder wie immer, zwei Gedichte von Albert Verwey mit, so einem hiesigen Freund und Bewunderer von George von um 1930. 

Etwas Einheimisches, schien mir. Doch ist das wohl eine Definitionsfrage. Einheimisch? 

Im Raum herrschte Stille. Alt! Was das denn solle, war die Frage. Altes Niederländisch, das verstehe doch kein Mensch mehr. 

Recht eigentlich uralt war mir das nicht erschienen. Aber für Exzellenzen ist es naturgemäß freundlicher, wenn denen keine Steine an den Füßen hängen. Dass sie daher auch nicht wissen, was 1968 los war (zaghaftst: "Etwas mit Vietnam?") oder in ganz fernen Zeiträumen, wie man das ja auch nennt, wie 1815 (selbstbewusstst: "Der Dreißigjährige Krieg!"), das gehört dann dazu, wenn man so pfeilschnellst in die Zukunft saust, wie die das tun.