Befänden wir uns etwa in Rosendaal, was schon ziemlich nah am Ende der Welt ist, aber noch nicht ganz, denn da kommt noch Zeeland, und fragten wir einen der kolossalen Auskunftsbeamten nach dem Zug, welcher uns nach Schiphol brächte, zum wunderbarsten Flughafen Europas immerhin, würde der etwas antworten wie "Zug nach Amsterdam Centraal nehmen". Verwundert könnten wir wohl nachfragen, da der genannte Zug durchaus nicht in Schiphol hält, seit einigen Monaten nicht mehr, ob wir dann nicht umsteigen müssten. Der Bahnbeamte würde darauf entgegnen: "Ja, In Leiden." Was nicht ganz vollständig ist, denn wer in Rotterdam umstiege, wäre unter Umständen schneller. Was der Beamte, auf Gegenfrage, auch zugeben würde. "Kostet aber extra".
Umgekehrt kann, wer in Schiphol nach der Verbindung nach Vlissingen fragt, wahrheitsgemäß die Auskunft bekommen, dass es in Rotterdam Schwierigkeiten gebe. Dass es in der Nacht in Rosendaal gebrannt habe und daher da kein Zug durchkomme, wird der Auskunftgebnede alledings verschweigen, weil das zwei Sätze zu viel erforderte.
mercoledì 15 marzo 2017
Glücklich sein sagen
Journalisten sind auf der Welt, um für Geld Dinge so durcheinander zu bringen, dass die Welt sich über sich selbst wundert. Da freuen sich vielleicht alle und es ist ein fröhliches Weiterschreiben.
Wenn ich in verschiedenen Ländern Leute frage, ob sie glücklich seien, dann weiß ich am Ende meiner Umfrage, was Leute auf so eine Frage antworten.
Das kann man, ohne besserwisserisch scheinen zu wollen, auch ohne kostenspielige Entsendung von Befragern wissen. Ich wüsste etwa, dass ein Norddeutscher auf besagte Frage "Geht so" antworten würde, ein Italiener etwas wie "insomma". Ein Niederländer würde garantiert meckern über irgend etwas. Neu könnte allerdings sein, dass Dänen offenbar bejahende Antworten erteilen. Richtig glücklich sehen die zwar, wenn ich mich richtig an meinen Aufenthalt in Kopenhagen erinnere, immerhin der Geburtsstadt des fabelhaftesten Denkers des neunzehnten Jahrhunderts, was aber da allen ganz wurst ist, nicht aus, oder eben erst nach 18 Uhr, weil sie dann besoffen sind. Aber darum geht es eben auch gar nicht.
Wenn ich in verschiedenen Ländern Leute frage, ob sie glücklich seien, dann weiß ich am Ende meiner Umfrage, was Leute auf so eine Frage antworten.
Das kann man, ohne besserwisserisch scheinen zu wollen, auch ohne kostenspielige Entsendung von Befragern wissen. Ich wüsste etwa, dass ein Norddeutscher auf besagte Frage "Geht so" antworten würde, ein Italiener etwas wie "insomma". Ein Niederländer würde garantiert meckern über irgend etwas. Neu könnte allerdings sein, dass Dänen offenbar bejahende Antworten erteilen. Richtig glücklich sehen die zwar, wenn ich mich richtig an meinen Aufenthalt in Kopenhagen erinnere, immerhin der Geburtsstadt des fabelhaftesten Denkers des neunzehnten Jahrhunderts, was aber da allen ganz wurst ist, nicht aus, oder eben erst nach 18 Uhr, weil sie dann besoffen sind. Aber darum geht es eben auch gar nicht.
Familienbetrieb
Richtung Rho, gleich hinter dem Mailänder Stadtwald, stand da in der Abenddämmerung eine Mutter mit ihrer geschätzt fünfzehnjährigen Tochter am Straßenrand und zog sie aus. Stolz und zärtlich, so schien es im Licht der untergehenden Sonne.
Als Fahrradfahrer ist da Vorsicht notwendig, da Autofahrer in solchen Fällen plötzlich bremsen.
Als Fahrradfahrer ist da Vorsicht notwendig, da Autofahrer in solchen Fällen plötzlich bremsen.
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