venerdì 21 luglio 2017

Leichte Sprache für alle

In ganz Europa sind seit einiger Zeit Verwaltungen gehalten, bei ihrem Auftreten in der Öffentlichkeit auch in eigens angefertigten, wie man das nennt, barrierefreien Texten zu erklären, was sie wollen. Das fände auch an Universitäten gewinnbringend Eingang, wenn sie etwa ihr Geschreib durch das für alle ersetzen würden. 

Ein zufällig gewähltes Beispiel aus einem Graduiertenprogramm:

Den deutschen Promovierenden wird als elementarer Bestandteil des Programms im zweiten Jahr (Herbst 2018) ein Studienaufenthalt an einer der amerikanischen Partneruniversitäten und die Teilnahme an deren exklusiven Graduiertenprogrammen geboten. Die Tuition fees entfallen. Das Programm umfasst keine Stipendien.

In leichter Sprache könnte das etwa lauten:

"Da sind Studenten. 
Die haben schon fünf Jahre studiert und wollen noch drei Jahre weiter studieren. 
Manche von den Studenten sind Deutsche. 
Die müssen dann im Herbst sechs Monate in Amerika studieren. 
Manche sind keine Deutschen. Was die machen? Keine Ahnung.

In Amerika studieren ist teuer. Darum ist das ganz toll. Aber unsere Studenten müssen da nichts bezahlen. Geld zum Leben bekommen sie nicht. Sie müssen schon Geld haben". 

Das ist eben erkenntniszuträglich, so ein einfaches Schreiben.