giovedì 13 luglio 2017

Lichtfunken, unterwegs

Wir sind ja doch vermutlich alle in unserer Jugend, also nach der erstickenden Leere des deutschen Gymnasiums, ich sage nur Borchert: das Brot, auf Benjamin hereingefallen, also nicht unbedingt auf den mittleren mit dem "Autor als Produzent" und der "Reproduzierbarkeit", das war selbst uns zu doof, aber doch auf den frühen  und den ganz späten, und deshalb kennen wir auch die kabbalistische Lehre von den zerschlagenen Gefäßen, welchen Licht entströmt sei, welches nun verstreut in Lichtfunken aufzusuchen sein könnte, oder wie war das gleich? 

Inzwischen durften wir das Entströmen des letzten Geisteslichts aus den Universitäten erleben und können uns bindungslos auf die Suche nach den Geistesfunken begeben, welche also anderwärts verstreut sind. In Liedern von Popgruppen oder in Buchhandlungen, wo auch immer. Es ist ein wenig, als dauere die Schöpfung mit ihrem Zerstörungswerk an.