Das ganz Traurige ist ja, dass die vom Fernsehen nie zur Verteidigung unserer Buchkultur Beiträge geleistet haben. Bei den Italienern von Mediaset ("Io leggo ‒ e tu?") könnte man sich da einmal eine Scheibe abschneiden. "Wenn ich ein Buch lese, mache ich die Augen zu und lasse mich in eine Traumwelt versetzen", sagt eine Fernsehmoderatorin und das überzeugt auch ganz, ganz buchferne Zuschauer.
"In der Gesellschaft eines guten Buches", könnte da in Deutschland der Dieter B. oder die Helene F. oder die Gina W. oder sonst etwas erklären, "wird mir ganz atemlos" oder "brauch ich aufm Klo keine Extrarolle mehr". Das wäre kulturell hilfreich.
"In der Gesellschaft eines guten Buches", könnte da in Deutschland der Dieter B. oder die Helene F. oder die Gina W. oder sonst etwas erklären, "wird mir ganz atemlos" oder "brauch ich aufm Klo keine Extrarolle mehr". Das wäre kulturell hilfreich.
Zu denken ist hier auch an eine Staffel des nagelneuen Formats "Deutschland sucht den Superschreiber" (DSSS). "Wenn einer so schreibt wie du, geht das Papier freiwillig zurück in den Wald", träume ich da.
Wo man in Deutschland so schreiben und so auch auf der Universität studieren kann, damit das was Richtiges wird, da, da sollte das Fernsehen ein Übriges und Seiniges tun.